IT-Sicherheit für Logistik.

Wenn die IT ausfällt, braucht deine Spedition einen Plan.

Ein Sicherheitsfragebogen vom Kunden liegt auf dem Tisch. Oder du willst wissen, wie die Disposition weiterarbeitet, wenn das System ausfällt.

Wir prüfen deine IT-Sicherheit mit Blick auf deinen Betrieb und ordnen NIS2- und Kundenanforderungen ein. Du bekommst einen Plan, der zeigt, was zuerst dran ist.

Ca. 30 Minuten, kostenfrei und unverbindlich

Wenn die IT ausfälltEin Beispiel

Montag, 6:47 Uhr.

Die Disposition kommt nicht an die Aufträge.

Transportmanagement
Kein Zugriff
Fahrer-Apps
Keine Aufträge
Lagerverwaltung
Kein Zugriff
E-Mail und Kundenportal
Nicht erreichbar
Telefonanlage
Überlastet

Welche Touren haben Vorrang? Wer informiert die Fahrer? Welches System muss zuerst wieder laufen?

So bereiten wir den Notbetrieb vor

Für Speditionen und Logistiker mit extern betreuter IT.

Gemeinsam mit Geschäftsführung, Disposition und deinem IT-Dienstleister.

Was NIS2 für deine Spedition bedeutet

Ob dein Unternehmen direkt betroffen ist, hängt von seiner Tätigkeit, Größe und gesetzlichen Einordnung ab. Eine klassische Straßengüter-Spedition fällt allein durch ihre Transporttätigkeit nicht automatisch darunter. Für Post- und Kurierdienste kann die Einordnung anders ausfallen.

Auch Kunden können Sicherheitsnachweise verlangen, etwa über einen Lieferantenfragebogen oder eine Vertragsklausel. Wir schauen auf die konkreten Vorgaben und klären, welche Nachweise du brauchst.

Ein Fragebogen ist ein guter Anlass, die eigenen Abläufe zu prüfen. Die Antworten sollten im Betrieb auch stimmen.

Die gesetzliche Einordnung prüfen wir im Zweifel mit einem spezialisierten juristischen Ansprechpartner. Für eine erste Prüfung gibt es auch die Betroffenheitsprüfung des BSI.

Welche Anforderungen könnten dich betreffen?

Vier Fragen zur ersten Orientierung. Deine Antworten bleiben in deinem Browser.

Arbeitest du für Industrie-, Automobil-, Pharma- oder Handelskunden?
Hast du bereits einen Sicherheitsfragebogen oder eine Nachweisforderung erhalten?
Hat dein Unternehmen mindestens 50 Mitarbeiter oder liegen Jahresumsatz und Bilanzsumme jeweils über 10 Mio. €?
Erbringst du Post- oder Kurierdienste oder betreibst du Verkehrsbeeinflussungsanlagen oder intelligente Verkehrssysteme?

0 von 4 Fragen beantwortet

Der Schnellcheck ersetzt keine Betroffenheitsprüfung. Andere Tätigkeiten, verbundene Unternehmen und gesetzliche Sonderfälle können relevant sein. Ein Nein schließt Pflichten nicht aus.

Der Sicherheits-Check zeigt, wo du anfangen solltest.

Wir betrachten Technik, Zuständigkeiten und die Abläufe, die deine Logistik am Laufen halten. Die Prüfung orientiert sich an VdS 10100. Den Umfang stimmen wir vorab mit dir ab.

Organisation und Zuständigkeiten
Wer entscheidet im Notfall? Wer informiert Kunden und ruft den Dienstleister an?
Benutzer und Zugriffsrechte
Welche Zugänge haben Mitarbeiter, Fahrer und Partner? Was passiert, wenn jemand den Betrieb verlässt?
Schutz der Benutzerkonten
Wie sind Passwörter, die zweite Sicherheitsstufe beim Anmelden und besonders weitreichende Zugänge abgesichert?
Datensicherung und Wiederherstellung
Sind die Sicherungen geschützt und getestet? Wie lange dauert es, die benötigten Daten zurückzuspielen?
Updates und bekannte Schwachstellen
Wie werden Server, Rechner und Programme aktuell gehalten? Wer schließt bekannte Lücken?
IT-Dienstleister und Softwareanbieter
Von welchen Systemhäusern, Cloud-Diensten und Anbietern für Disposition, Lager und Telematik hängt dein Betrieb ab?
Notfallmanagement
Gibt es einen Ablauf für Angriff, Ausfall und Datenverlust? In welcher Reihenfolge kommen die Systeme zurück?
Kunden- und Lieferkettenanforderungen
Was verlangen Kunden, Versicherer und gesetzliche Vorgaben? Wie kannst du deine Maßnahmen belegen?
Schulung der Mitarbeiter
Wie geht dein Team mit gefälschten E-Mails, verdächtigen Anhängen und Anrufen nach Zugangsdaten um?

Nach dem Check entscheidest du, was du intern, mit deinem IT-Dienstleister oder mit uns umsetzt.

Check anfragen

Der Notbetrieb beginnt mit einem abgestimmten Plan.

Ein IT-Ausfall betrifft mehr als den Server. Die Disposition muss Touren verteilen, Fahrer brauchen Aufträge und Kunden erwarten eine Antwort. Wir prüfen gemeinsam, wie dein Betrieb eingeschränkt weiterarbeiten kann.

Datensicherung, Firewall und laufende Betreuung sind dabei wichtig. Ebenso wichtig ist, dass jeder weiß, was im Ernstfall zu tun ist.

Fragen aus deinem Betrieb

  • Wie plant die Disposition ohne Transportmanagement weiter?
  • Wie erhalten Fahrer ihre Aufträge, wenn die App ausfällt?
  • Wie arbeitet das Lager ohne Lagerverwaltung?
  • Wie erreichst du Kunden ohne E-Mail und Telefonanlage?
  • Welche Transporte und Kunden haben Vorrang?
  • Wie laufen Frachtpapiere, Nachweise und Zoll im Notbetrieb?
  • Welche Systeme und Schnittstellen müssen zuerst wieder laufen?

So könnte sich ein Ausfall entwickeln

Beispielablauf zur Planung des Notbetriebs, kein dokumentierter Kundenfall.

  1. 6:47 Uhr

    Die Verschlüsselung wird entdeckt.

    Auftragsdaten, Lagerverwaltung und E-Mail sind nicht erreichbar. Die Disposition kann den Tourenplan nicht öffnen.

  2. 8:00 Uhr

    Die Disposition plant auf Zuruf.

    Fahrer brauchen Anweisungen. Jetzt helfen aktuelle Kontaktlisten und ein vorbereiteter Ablauf ohne das gewohnte System.

  3. 11:30 Uhr

    Kunden fragen nach ihrer Ware.

    Ein Ansprechpartner informiert die Auftraggeber. Zeitkritische Transporte müssen eingeordnet werden.

  4. Tag 2

    Die Wiederherstellung braucht eine Reihenfolge.

    Die IT prüft die Datensicherungen. Geschäftsführung und Disposition legen fest, was der Betrieb zuerst benötigt.

  5. Tag 5

    Der Kunde fragt nach dem Sicherheitskonzept.

    Dokumentierte Maßnahmen und klare Zuständigkeiten helfen, den Vorfall und die nächsten Schritte zu erklären.

Das bekommst du nach dem Check

Du siehst, wo Lücken bestehen, was sie für deinen Betrieb bedeuten und welche Maßnahmen zuerst sinnvoll sind. Die technischen Details besprechen wir mit deiner IT.

Am Ende soll klar sein, wer sich als Nächstes um welchen Punkt kümmert.

Statusüberblick
Welche Bereiche gut aufgestellt sind und wo technische oder organisatorische Lücken bestehen.
Priorisierter Maßnahmenplan
Die wichtigsten Risiken zuerst, mit einer Einschätzung von Aufwand und Dringlichkeit.
Klare Zuständigkeiten
Was du intern angehst, was dein IT-Dienstleister übernimmt und wo ein Fachpartner nötig ist.
Notfallmaßnahmen
Vorbereitung auf den Ausfall wichtiger Systeme, von der Disposition bis zum Lager.
Nachweise für Kunden und Versicherer
Eine Grundlage für Fragebögen und Prüfungen. Welche Unterlagen gebraucht werden, hängt von den konkreten Vorgaben ab.
Entscheidungsgrundlage
Investitionen in IT-Sicherheit anhand der Risiken deines Betriebs planen.

VdS 10100 als Grundlage für die Prüfung

VdS 10100 richtet sich besonders an kleine und mittlere Unternehmen. Der Standard beschreibt Anforderungen an ein Informationssicherheitsmanagement. Wir nutzen diese Struktur, um Maßnahmen und Zuständigkeiten nachvollziehbar zu prüfen.

VdS 10100

Ein Einstieg für Betriebe, die ihre Informationssicherheit strukturiert aufbauen wollen. Der Standard behandelt unter anderem Organisation, technische Schutzmaßnahmen und Notfallmanagement.

Mehr zum Standard bei VdS

ISO/IEC 27001

Ein internationaler Standard für Unternehmen jeder Größe. Ob eine Zertifizierung sinnvoll oder erforderlich ist, hängt beispielsweise von Kundenverträgen und dem gewünschten Geltungsbereich ab.

Mehr zum Standard bei ISO

Ein Sicherheits-Check ist keine Zertifizierung. Ein Zertifikat ersetzt auch nicht die Prüfung der gesetzlichen NIS2-Pflichten oder einzelner Versicherungsbedingungen. Vorhandene Maßnahmen können bei einem späteren Ausbau helfen; zusätzliche Anforderungen prüfen wir gesondert.

So läuft der Check ab

Die Bestandsaufnahme besteht aus Gesprächen und der Prüfung vorhandener Unterlagen. Wir stimmen Termine und Zugriffe mit dir und deiner IT ab. Tiefere technische Tests vereinbaren wir bei Bedarf gesondert.

  1. Erstgespräch

    Ca. 30 Minuten zu deinem Unternehmen, deiner IT und den Anforderungen. Wir klären, ob ein Check für dich sinnvoll ist.

  2. Umfang festlegen

    Standorte, Systeme, Abläufe und Ansprechpartner. Du bekommst ein Angebot für den vereinbarten Umfang.

  3. Bestandsaufnahme

    Gespräche mit Geschäftsführung, Disposition und IT. Dazu schauen wir auf vorhandene Unterlagen und Abläufe.

  4. Risiken bewerten

    Wir bewerten, was ein Ausfall für dein Geschäft bedeutet, besonders für Disposition, Fuhrpark und Lager.

  5. Ergebnisgespräch

    Wir besprechen den Maßnahmenplan mit der Geschäftsführung. Du kannst Prioritäten und Aufwand nachvollziehen.

  6. Umsetzung

    Du entscheidest, wer welche Maßnahmen umsetzt. Auf Wunsch begleiten wir dich auch nach dem Check.

Ein Sicherheitsbeauftragter, den du nicht einstellen musst

Systeme, Risiken und Kundenanforderungen ändern sich. Auf Wunsch begleiten wir dich dauerhaft als externer Informationssicherheitsbeauftragter. Aufgaben und laufende Kosten vereinbaren wir vorab.

  • Regelmäßige Prüfung der Risiken und Maßnahmen
  • Schulung deiner Mitarbeiter
  • Notfallübungen und Pflege der Wiederanlaufpläne
  • Unterstützung bei Kundenfragebögen und Audits
  • Berichte an die Geschäftsführung

Wir arbeiten mit deiner bestehenden IT.

Dein IT-Dienstleister kennt die Systeme. Du und dein Team kennen die Abläufe. Wir bringen diese Sichtweisen zusammen und prüfen, was ein Ausfall für deinen Betrieb bedeutet.

Unsere Erfahrung mit Software und Abläufen im Mittelstand fließt dabei ein, auch aus der Logistik. Maßnahmen stimmen wir mit den Menschen ab, die sie umsetzen.

Für den Logistik-Mittelstand

Typisch sind Betriebe mit 50 bis 250 Mitarbeitern, Industrie- oder Handelskunden und extern betreuter IT. Der Umfang richtet sich nach deinem Unternehmen.

Wir betrachten unter anderem Spedition, Transport, Kontraktlogistik, Lager und Fulfillment, Kurier- und Expressdienste. Zeitkritische Verkehre, Pharma- und Lebensmittellogistik, Gefahrgut, Zoll, mehrere Standorte und Kundenportale beziehen wir in die Prüfung ein, soweit sie zu deinem Betrieb gehören.

Die Geschäftsführung bleibt für ihre Entscheidungen verantwortlich. Wir liefern die Grundlage, damit du Prioritäten und Zuständigkeiten festlegen kannst.

Fragen, die vor dem Check auftauchen

Deine Frage ist noch offen? Schreib uns.

Ist jede Spedition von NIS2 betroffen?

Nein. Die Tätigkeit und die gesetzliche Einrichtungsart sind ebenso relevant wie die Unternehmensgröße. Eine klassische Straßengüter-Spedition ist allein wegen ihrer Transporttätigkeit nicht automatisch erfasst. Bei vielen Einrichtungsarten gilt mindestens 50 Mitarbeiter oder Jahresumsatz und Bilanzsumme jeweils über 10 Mio. €. Sonderfälle und verbundene Unternehmen müssen gesondert betrachtet werden. Im Zweifel beziehen wir einen spezialisierten juristischen Ansprechpartner ein.

Lohnt sich der Check auch ohne direkte NIS2-Pflicht?

Ein IT-Ausfall kann jeden Logistikbetrieb treffen. Wenn du die Wiederherstellung, den Notbetrieb oder Kundenanforderungen klären willst, kann ein Check helfen. Ob der Umfang zu deinem Bedarf passt, besprechen wir im Erstgespräch.

Wir haben einen IT-Dienstleister. Was ergänzt ihr?

Wir betrachten die Auswirkungen eines Ausfalls auf deinen Betrieb, Zuständigkeiten und Notfallabläufe. Dabei arbeiten wir mit deinem Dienstleister zusammen. Technische Empfehlungen stimmen wir mit ihm ab.

Wird unsere Technik vollständig geprüft?

Den Umfang legen wir vorher gemeinsam fest. Der Check umfasst eine organisatorische und technische Bestandsaufnahme mit Blick auf wichtige Betriebsabläufe. Gezielte Angriffsversuche, sogenannte Penetrationstests, können wir über Fachpartner gesondert vereinbaren.

Wird der laufende Betrieb unterbrochen?

Die Bestandsaufnahme erfolgt durch Gespräche, vorhandene Unterlagen und die gemeinsame Betrachtung deiner Systeme. Abschaltungen sind dafür nicht vorgesehen. Technische Tests und Zugriffe stimmen wir vorab mit deiner IT ab.

Was kostet der Check und wie lange dauert er?

Das hängt von Standorten, Systemen und dem gewünschten Umfang ab. Nach dem Erstgespräch bekommst du eine Einschätzung und ein Angebot. Das Erstgespräch ist kostenfrei und dauert ca. 30 Minuten.

Müssen wir danach alles sofort umsetzen?

Du bekommst eine Reihenfolge nach Risiko und Aufwand. Gesetzliche oder vertragliche Fristen beziehen wir in die Planung ein. Die Umsetzung stimmst du intern, mit deiner IT oder mit uns ab.

Helft ihr bei Kundenfragebögen und Audits?

Ja. Wir helfen, vorhandene Maßnahmen zu dokumentieren, Nachweise zusammenzustellen und Fragebögen nachvollziehbar zu beantworten. Fehlende Maßnahmen werden als offen benannt.

Warum nutzt ihr VdS 10100?

Der Standard ist besonders auf kleine und mittlere Unternehmen ausgerichtet. Seine Anforderungen geben der Prüfung eine nachvollziehbare Struktur. Welche Maßnahmen in deinem Betrieb gebraucht werden, hängt von den Risiken und konkreten Anforderungen ab.

Brauchen wir ein ISO-27001-Zertifikat?

Das hängt unter anderem von deinen Kundenverträgen ab. ISO/IEC 27001 kann bei Unternehmen jeder Größe eingesetzt werden. Wenn eine Zertifizierung verlangt wird, prüfen wir den geforderten Geltungsbereich und die zusätzlichen Anforderungen. Ein Check oder ein VdS-Zertifikat ersetzt ein verlangtes ISO-Zertifikat nicht.

Könnt ihr uns dauerhaft begleiten?

Ja. Auf Wunsch übernehmen wir die externe Rolle des Informationssicherheitsbeauftragten. Dazu können regelmäßige Risikoprüfungen, Schulungen, Notfallübungen, Unterstützung bei Audits und Berichte an die Geschäftsführung gehören. Den Umfang vereinbaren wir gemeinsam.

Lass uns sprechen.

Wir klären, wo du anfangen solltest.

Was passiert bei dir, wenn die IT ausfällt? Welche Nachweise verlangen deine Kunden? Im Erstgespräch schauen wir auf deine Situation und den nächsten sinnvollen Schritt.

Das Gespräch dauert ca. 30 Minuten und ist kostenfrei. Einen fertigen Plan brauchst du nicht.

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